Tod und Sterben in Wien
Pro Person
Erleben Sie eine außergewöhnliche Nachtführung durch die Wiener Altstadt. Hören Sie spannende Geschichten über Pest, Cholera, Bestattungen, Tod und das morbide Wien.

Sind Sie auf der Suche nach einer außergewöhnlichen Nachtführung in Wien? Dann begleite ich Sie auf eine Riese durch die historische Wiener Altstadt, bei der sich alles um Tod und Sterben sowie den besonderen Wiener Umgang mit der Vergänglichkeit dreht. Diese Führung ist nichts für klassische Geistergeschichten – sondern für alle, die die faszinierende Geschichte des morbiden Wiens entdecken möchten.
Ihre Führung auf einen Blick:
- Führung bei Nacht
- Dauer: 2 Stunden
- Private Führung ab 2 Personen
- Exklusiv für Ihre Gruppe
- keine fremden Teilnehmer
Tod und Sterben in Wien – Historische Altstadtführung
„Und kommt der Tod einst mit Verlaub, dann stellt in Wien sich keiner taub.“ Dieser Wiener Spruch bringt die besondere Beziehung der Wiener zum Tod treffend auf den Punkt. Doch der berühmte Wiener Schmäh bedeutet keineswegs, dass der Tod leicht genommen wurde. Hinter ihm verbergen sich bewegende Schicksale, Cholera- und Pestepidemien, Begräbnistraditionen und Geschichten, die Wien bis heute prägen.
Eine Nachtführung mit historischem Tiefgang
Diese Führung ist keine Gruselshow und keine inszenierte Geistertour. Als Wiener Stadtführer und langjähriger Kenner der Wiener Friedhofs- und Bestattungskultur vermittle ich die Geschichte von Tod und Sterben sowie die Erinnerungskultur auf fundierte, spannende und respektvolle Weise. Der Wiener morbide Charme darf natürlich nicht fehlen. Sie erleben Wien aus einer außergewöhnlichen Perspektive und erfahren Geschichten, die in keinem Stadtführer zu lesen sind.
Persönliche Vorstellung
Ich bin Christian Pačić, staatlich geprüfter österreichischer Fremdenführer. Seit vielen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Geschichte Wiens sowie mit den Themen Tod und Sterben sowie Bestattungskultur. Meine Führungen verbinden historische Fakten mit bewegenden Schicksalen und zeigen Wien aus einer Perspektive, die viele Besucher überrascht und lange in Erinnerung bleibt.
Während der Führung entdecken Sie unter anderem
- den Wiener Stephansdom
- den Graben mit der Pestsäule
- die Hofburg mit Michaelerplatz, Innerem Burghof, Schweizer Hof und Josefsplatz
- den Lobkowitzplatz und Albertinaplatz
Der Wiener Umgang mit dem Tod und Vergänglichkeit endet jedoch nicht in der Altstadt. Wer noch tiefer in dieses Thema eintauchen möchte, erlebt auf dem seit über 150 Jahren geschlossenen St. Marxer Friedhof eine ganz besondere Atmosphäre. Ob bei Tag oder während einer stimmungsvollen Nachtführung – hier werden vergessene Lebensgeschichten wieder lebendig. Und natürlich darf auf der Wiener Zentralfriedhof, die berühmte „Stadt der Toten“, in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben.
Die Pestsäule am Graben und ein spannendes Rätsel
Am Graben erinnert die Wiener Pestsäule an eine der schlimmsten Katastrophen der Stadtgeschichte. Doch wie hätte man im Wien selbst eine Pestepidemie erlebt? Wer hätte eine Chance zu überleben.
Bei meiner Nachtführung werden Sie selbst Teil der Geschichte: In einem interaktiven Rätsel schlüpfen Sie in die Rolle einer Person im Wien des 14. Jahrhunderts als die Pest zum ersten Mal in Wien grassierte und treffen Entscheidungen, die über Leben und Tod entscheiden können. Welche Gefahren lauerten damals? Welche Maßnahmen halfen wirklich? und wer konnte der Seuche entkommen?
Geschichte wird dadurch nicht nur erzählt – sie wird nachvollziehbar und spannende erlebt.
Die Pestsäule am Graben erinnert uns an das Jahr 1679. Mehr über die große Pestepidemie von 1713, ihre Auswirkungen auf die Stadt und die Entstehung der berühmten Karlskirche erfahren Sie auf meiner Themenseite „Die Pest in Wien 1713“.
Hinter den Gassen und historischen Plätzen Wiens verbergen sich bewegende Geschichten über Leben, Tod und Vergänglichkeit. Erleben Sie diese außergewöhnliche Nachtführung und buchen Sie Ihren Wunschtermin.
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Fragen zur Führung Tod und Sterben in Wien
Wie viel kostet eine private Nachtführung in Wien?
Eine private Nachtführung in Wien kostet bis 10 Personen 185 Euro und ab 11 bis 20 Personen 215 Euro.
Wie lange dauert die morbide Nachtführung in Wien?
Die morbide Nachtführung in Wien dauert 2 Stunden.
Wo ist Start und Ende der Nachtführung in Wien?
Die Nachtführung in Wien beginnt am Stephansplatz Nr. 7. Direkt vor dem Eingang der Lebzelterei Pirker und endet am Albertinaplatz.
Für wen ist die Nachtführung in Wien nicht geeignet?
Die Nachtführung in Wien ist nicht für Jugendliche und Kinder geeignet.
Ist die Nachtführung in Wien eine Gruselführung?
Nein. Es handelt sich um eine historische Führung zum Thema Tod und Sterben in Wien.
Wird die Nachtführung in Wien als öffentliche Führung angeboten?
Nein. Die Nachtführung in Wien wird ausschließlich als private Führung angeboten.
Warum Wien als Hauptstadt des Todes gilt.
Der Tod hat in Wien seit jeher eine ganz besondere kulturelle Bedeutung. Kaum eine andere Stadt pflegt einen so eigenwilligen, fast schon vertrauten Umgang mit Vergänglichkeit und Abschied.
Diese besondere Beziehung zeigt sich auch im sogenannten „Wiener Schmäh“ -einer Mischung aus Melancholie, Humor und Gelassenheit, die selbst den Tod nicht ausspart. Ob in der Musik, in der Literatur oder im Alltag: der Tod wird in Wien nicht nur gefürchtet, sondern oft auch mit einer gewissen Ironie betrachtet. So entsteht eine einzigartige Kultur, in der Leben und Vergänglichkeit eng mit einander verwoben sind.
Die Nachtführung in Wien beginnt mit dem Wiener Stephansdom, wo wir in morbide Stimmung kommen. Anschließend bewegen wir uns durch die Jahrhunderte der Wiener Geschichte. Am Ende werden Sie erstaunt sein wie facettenreich die Nachtführung ist.
Mit Beginn der Dunkelheit verändert sich auch das Bild der Wiener Altstadt. Während wir gemeinsam von einer Station zur nächsten spazieren erzähle ich Ihnen viele spannende morbide Geschichten über den Tod in Wien. Wie sagte schon Anthony Hopkins: „Keiner von uns kommt lebend hier raus!“ Lassen Sie sich bei der dieser Nachtführung durch die Wiener Altstadt überraschen und ich serviere Ihnen viele pikante Geschichten vom Sensenmann auf dem Silbertablett.
Der Wiener Tod
A schöne Leich
Wiener Bestattungskultur
Der Wiener Schmäh und der Tod
Die Pest 1679 – einer der schlimmsten Seuchenausbrüche in Wien
Gott Vater hat nicht nur die Wiener in den vielen Jahrhunderten aufgrund des sündigen Lebens mit dem schwarzen Tod bestraft. Das war die Annahme der Kirche. Doch die Wirklichkeit war viel dramatischer. Wie schlimm es 1679 war erzähle ich Ihnen bei der Pestsäule. Außerdem werden Sie an einer lustigen Interaktivität teilnehmen und Ihr Stadtführer möchte gerne wissen ob Sie den schwarzen Tod überlebt hätten.
Die größte Furcht vor dem Tod – lebendig begraben zu werden
Weiter geht es mit der Nachtführung mit dem Thema „lebendig begraben“ zu werden. Bis in das frühe 20. Jahrhundert gab es bei den Menschen keine größere Angst als lebendig begraben zu werden. Hören Sie welche Methode damals angewendet wurde um auf Nummer sicher Tod zu sein.
Tod und Bestattungskultur am Wiener Kaiserhof
In Wien sagt ein alter Spruch: „Nur in Wien stirbt sich’s am schönsten und anschließend gibt’s eine schöne Leich‘.“ In der Wiener Hofburg erzählt man die Geschichten über die schöne Leich.
Kaiser Joseph II. und seine radikale Bestattungsreform
Der Mensch braucht eine Freude, und wenn’s bloß der Tod ist. Mit seinem Erlass vom 23. August 1784 hat der Kaiser den Bogen überspannt. Künftig, so will es der knausrige Monarch, soll jeder Untertan die letzte Reise wie ein Bettelmann antreten. Diese weitreichenden Vorschriften ließen sich aufgrund der ablehnenden Haltung der Bevölkerung nicht länger als sechs Monate durchsetzen.
Die Blutgräfin Elisabeth Báthory in Wien
Haben Sie schon von der berühmten Blutgräfin Elisabeth Báthory gehört? Die erste Serienkillerin um 1600 herum. Bei dieser Nachtführung zeige ich Ihnen den Originalschauplatz wo sie die armen Mädchen kaltblütig ermordet hat um an das Jungfrauenblut zu gelangen.
u.v.m.