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CHP-Austria / Wiener Ringstraße

DIE WIENER RINGSTRASSE VON WIEN

Die kaiserliche Prachtstraße von Kaiser Franz Joseph I.

Bestimmt haben Sie schon von der Wiener Ringstraße gehört. Sie zählt schließlich zu den prachtvollsten Boulevards der Welt und machte Wien zu einer glanzvollen Kaiserstadt.

Raus aus dem Mittelalter und rein in eine Weltmetropole

Riesige Monumentalbauten, prachtvolle Zinshäuser, grüne Parkanlagen und prunkvolle Palais haben ihren Platz auf der Wiener Ringstraße gefunden. Neben den weltlichen Bauwerken hat die Wiener Ringstraße auch eine beeindruckende neugotische Kirche zu bieten.  Obwohl die Wiener Votivkirche kein Bau der Ringstraßenära ist, wird sie heute als Ringstraßendom bezeichnet.

Gehen Sie mit einem Wiener Stadtführer spazieren und entdecken Sie den schönsten Abschnitt zwischen Kaiserforum und Wiener Votivkirche.

Wichtige Informationen für die Stadtführung Wiener Ringstraße.

Führung
Die Stadtführung richtet sich nach den Öffnungszeiten der Wiener Votivkirche.
Termine
Dienstag bis Samstag
Treffpunkt der Führung
Heldenplatz beim Reiterstandbild Erzherzog Karl
Sehenswürdigkeiten
Kaiserforum - Parlament - Volksgarten - Burgtheater - Rathaus - Universität - Votivkirche
Eintritte
Die Stadtführung Wiener Ringstraße hat keine kostenpflichtige Eintritte. Wiener Votivkirche frei.
Wunsch
Dachführung Naturhistorisches Museum. Preis auf Anfrage.

Wichtige Informationen für die kaiserliche Überblicksführung

Termine
Montag bis Sonntag
Treffpunkt
Wiener Volksgarten beim Denkmal Kaiserin Elisabeth
Sehenswürdigkeiten
Volksgarten - Parlament - Kaiserforum
Wichtig
Die kaiserliche Überblicksführung beinhaltet keine Führung in der Wiener Votivkirche.

Pressebericht – Die Demolierung der Wiener Basteien

Die Presse 1858: 30. März 1858 – Seite 4

Die Demolierung der Basteien hat heute mit Tagesanbruch begonnen; etwa 150 Arbeiter verschiedener Nationalitäten schaufeln und hacken auf der Bastei vom Rothenthurmthor bis zur Gonzaga-Bastei mit einem Eifer an dem alten Gemäuer, als hätten sie die Demolierung selbst in Accord genommen. Schon um die Mittagsstunde war die ganze Mauer, welche auf der genannten Strecke die Verschanzung bildet, niedergeworfen, und eine Stelle an der Gonzaga-Bastei behufs Abfuhr des Materials bis auf den Grund durchbrochen. Im Bereiche der Kasematten wird man jedoch bis zu deren Räumung keine weiteren Fortschritte machen können. Bei der Ferdinandsbrücke und auf der Gonzaga-Bastei erlustigten sich Hunderte von Zuschauern an jeder Schaufel Sand und Steine, welche am Schanzuel in die Tiefe hinabrollt. Die Bastei auf der erwähnten Strecke, sowie der Weg am Schanzel sind für das Publicum abgesperrt. Der so sehr beliebte Rundgang um die Bastei hat dem gestrigen Tage für immer aufgehört.

Presseberichte – Eröffnung der Wiener Ringstraße

Wiener Zeitung 1865: 2. Mai 1865 – Seite 9 – ein Teil der Berichterstattung

Es lag ein sinniger Gedanke darin, die Vollendung der Wiener Ringstraße, des schmucken Gürtels, der um das alte Wien mit seinem hochragenden Dome sich legt, – am ersten Maitage, dem holden, von aller Welt geliebten Frühlingsboten, zu feiern. Und diese Feier sollte heute die höchste Weihe erhalten, indem Ihre Majestäten der Kaiser undie Kaiserin den Wunsch der Stadtrepräsentanz, Allerhöchstdieselben möchten, wie vor sieben Jahren die erste Strecke, nun den ganzen Umkreis der Wiener Ringstraße persönlich eröffnen, huldvoll zu erfüllen geruhten.

Eine unabsehbare Menschenmenge belebte in dichtgegrängten Reihen zu beiden Seiten der Wiener Ringstraße. Zur bestimmten Stunde hatten sich am äußersten Burgplatze bei dem Zelte rechts Ihre Excellenzen die Herren Minister, die Mitglieder der Stadterweiterungs- und Baucommission und andere hohe Functionäre eingefunden. Bei dem Zelte links stellten sich der Bürgermeister Herr Dr. Zelinka mit den Mitgliedern des Gemeinderathes, des Magistrates und der Gemeindebezirke auf.

Um halb 5 erschienen in offenem Wagen an dem äußeren Burgplatze Ihrer Majestäten der Kaiser und die Kaiserin und wurden von den Anwesenden ehrfurchtsvoll empfangen und mit jubelenden Hochs begrüßt. ….

Die Presse 1865: 2. Mai 1865 – Seite 9 – ein Teil der Berichterstattung

Der Inhalt jenes für die Stadt Wien besonders denkwürdigen Handschreibens, welches der Kaiser am 20. Dezember 1857 an den damaligen Minister des Inneren, Freiherr v. Bach, richtete, ist mit dem heutigen Tage zur vollen Wahrheit geworden. Das Werk der Stadterweiterung, das mit dem ersten Spatenstiche auf der Rothenturm-Bastei am 29. März 1858 seinen Anfang nahm, ist nach sieben Jahren heute in seinen größten Zügen vollendet; die beengenden Basteimauern sind verschwunden und an ihrer Stelle befindet sich die breite, freie Wiener Ringstraße, eine stundenlange Zeile von Palästen. Am gestrigen Tage erst in ihrer Gänze vollendet, war sie heute Nachmittags von Sr. Majestät dem Kaiser in feierlicher Weihe eröffnet. …

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